Im Zentrum der Arbeitsstruktur von boscop steht der Anspruch, gemeinsames Handeln mit einem hohen Maß an individueller Selbstverantwortung und Selbstorganisation zu verknüpfen.
Durch die Zusammenarbeit innerhalb von boscop eg erschließt sich den Mitgliedern ein zusätzliches Erfahrungsfeld für die eigene Kommunikation und Kooperation. Das, so ein Kunde, fördert die Qualität der Beratungsarbeit.
Wir sprechen 9 Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Russisch, Serbisch und Spanisch.
Die Ursprünge der berlin open space cooperative liegen im Jahr 1997. BeraterInnen aus Organisationsentwicklung, Großgruppenarbeit, Supervision, Fortbildung, Stadtteilentwicklung, Gemeinwesenarbeit, Personalentwicklung und Sozialarbeit trafen sich im Arbeitskreis "Großgruppenintervention in Transformationsprozessen" (GiT) um gemeinsam ihre Kompetenz auf dem Gebiet der Großgruppenarbeit zu erweitern. Seitdem begleiteten und berieten sie allein und in temporären Gemeinschaften privatwirtschaftliche und gemeinnützige Organisationen im In- und Ausland.
Aus diesem Arbeitskreis und den Anforderungen, die an die Mitglieder gestellt wurden, ging die Gründungsinitiative von boscop hervor. boscop wurde 2001 Gegenstand einer Forschungsarbeit der Kooperationsstelle der FU Berlin und des DGB zur Frage der geeignetsten Rechtsform bei Übernahmen von Firmen durch die Belegschaft. Die Ergebnisse der Arbeit führten zu der Erkenntnis, dass eine Genossenschaft den geeignetsten rechtlichen Rahmen für boscop bietet:
Die Organisation sollte in ihren Grundzügen kooperativ, flexibel, verbindlich, auf Dauer angelegt, an Lernen und Aushandeln orientiert und so organisiert sein, dass jedes Mitglied gleichermaßen stimmberechtigt ist - unabhängig von der Anzahl der erworbenen Geschäftsanteile.
2004 haben sieben Mitglieder boscop als Genossenschaft eingetragen; seit 2009 sind wir ein Dutzend und wachsen weiter.
